Zirfeld

Tage am Meer

Posted in 1 by zirfeld on August 16, 2009

Morgen mit meiner Tochter und mit dem Regionalexpress auf den Dahrs. Zeltplatz mit angeschlossener Jugendherberge. Camping mit Halbpension und ordentlichen Duschen, kurzer Fussmarsch von der Ostsee entfernt. Meine Tochter wird erst in einigen Tagen sechs Jahre alt, An- und Abreise mit der Bahn also noch kostenlos.

Dort: Treffen mit der besten Freundin meiner Tochter und deren Vater. Was bedeutet, dass ich mir ab und an die Zeit nehmen kann, meine Nase konzentriert in ein Buch zu stecken.

Eingepackt: James Joyce, Ulysses. Werde anschliessend darüber berichten.

Pfingsten

Posted in 1 by zirfeld on Mai 31, 2009

Ich warte heute jetzt schon eine ganze Weile, das der Hlg. Geist auf mich hernieder kommen möge.

Passiert aber nichts.

Habe mich jetzt dazu entschlossen, den unheiligen Geist anzurufen, und entkorke den guten Williams Christ von Schladerer den ich von Weihnachten noch rumstehen habe.

Ich bin dann mal weg. Wohlsein.

W…

Sparkassendirektor

Posted in 1 by zirfeld on Mai 28, 2009

Gelesen hier: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch.

Köhler bleibt Bundespräsident. Eine Überraschung?

Eine Überraschung wäre, gelänge es Köhler im zweiten Durchgang, irgendetwas zu tun, was gegen die Abschaffung seines Amts spricht. Es fällt schwer zu glauben, wir fielen standrechtlich einem Kaiser oder gar Diktator anheim, wenn vorne kein Sparkassendirektor mehr festlich im Kreis schwurbelt. Die Deutschen streichen lieber anderen das Asylrecht aus der Verfassung als sich einen überbezahlten Gelegenheitsrhetoriker.

Eigentlich selbstverständlich

Posted in 1 by zirfeld on Mai 8, 2009

Eigentlich selbstverständlich, aus diesem Munde für mich trotzdem überraschend:

Merckle: Ich habe mich über die Jahre immer öfter gefragt, wem er eigentlich was damit beweisen wollte, dass er immer noch eine Firma übernahm ohne erkennbares Ziel. Wenn ein Unternehmer und seine Unternehmen ihren Kern aus den Augen verlieren, die Identität, verlieren beide ihren Sinn.

SPIEGEL: So was klang für Ihren Vater sicher viel zu esoterisch.

Merckle: Wie sonst definiert sich eine Firma? Sie ist ein Kreislauf aus Entwicklung, Produktion und Verkauf eines Produkts. Firmenkonstruktionen und juristische Spitzfindigkeiten dürfen doch nicht die Inhalte überlagern. Für mich ist übrigens erstaunlich, wie viele Leute auch in Deutschland der Illusion anhängen: Wenn etwas groß ist, muss es auch gut sein. Eigentlich erschreckend, wie wenige das hinterfragen. Auch bei uns zu Hause wurde das einfach stillschweigend so gelebt.

Hier das ganze Interview mit Philipp Daniel Merckle, Sohn des Industriellen Adolf Merckle, der sich im Januar das Leben nahm (Spiegel Online).