Zirfeld

Blogs schreiben

Posted in Allgemein by zirfeld on August 24, 2011

Ich sollt grade jemandem erklären, wie man in einen Blog schreibt. ICH!

Das Schreiben geht ja noch, aber mit der Regelmäßigkeit habe ich doch schon wieder arge Schwierigkeiten.

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Ewig nicht mehr hier gewesen

Posted in Allgemein by zirfeld on August 1, 2011

Also ich jetzt, der Betreiber.

Zu faul gewesen, aufgrund persönlicher Umstände verhindert, zu sehr von meinem destruktiven Job niedergedrückt, um kreativ zu sein. Und zu faul.

Aber heute sprach ich mit einem Arbeitskollegen über den „Graf von Monte Christo“. Und ich habe ihn auf den Artikel verwiesen, den ich vor vielenvielen Monden hier veröffentlicht habe. Also wieder hier, bei wordpress ins Archiv geklettert.

Und siehe da: Es gab tatsächlich in letzter Zeit noch einige Besucher laut Statistik.

Vielleicht wieder öfter hier…

Lesen!

Posted in Alles drin by zirfeld on August 28, 2009

Gerade mal fünf Tage auf einem Campingplatz an der Ostsee gewesen, schon quillt mir der Feed-Reader über, wie der gute alte Briefkasten in den Zeiten, als meine Gläubiger noch meine richtige Adresse hatten.

Ich hatte ja zuerst noch darüber nachgedacht, das Notebook mitzunehmen. Beim Anblick der vielen Urlauber allerdings, die selbst noch auf der kleinsten Erhebung standen, sich drehten und den Arm in die Höhe reckten, um mit ihren Ei-Fons per Internet den Wetterbericht für den nächsten Tag abzurufen, war mir klar, dass auf’m Dahrs der UMTS-Empfang recht bescheiden sein musste.

Was den Wetterbericht anging: Ich hab den nächsten Tag abgewartet und in den Himmel geschaut.

Tage am Meer

Posted in 1 by zirfeld on August 16, 2009

Morgen mit meiner Tochter und mit dem Regionalexpress auf den Dahrs. Zeltplatz mit angeschlossener Jugendherberge. Camping mit Halbpension und ordentlichen Duschen, kurzer Fussmarsch von der Ostsee entfernt. Meine Tochter wird erst in einigen Tagen sechs Jahre alt, An- und Abreise mit der Bahn also noch kostenlos.

Dort: Treffen mit der besten Freundin meiner Tochter und deren Vater. Was bedeutet, dass ich mir ab und an die Zeit nehmen kann, meine Nase konzentriert in ein Buch zu stecken.

Eingepackt: James Joyce, Ulysses. Werde anschliessend darüber berichten.

Du bist #marke# – bin ich nicht!

Posted in Alles drin by zirfeld on August 11, 2009

Ich arbeite als Sklave im Niedriglohnbereich. Auf eine kostenfreien Hotline helfe ich Kunden eines Komminikationskonzerns sich in die faszinierende Welt des Online-Seins einzuwählen, seine Netzwerkeinstellungen zu korrigieren oder freundlich/bestimmt zu versichern, dass es nicht genügt einen Wlan-Router zu besitzen, wenn der sieben Jahre alte Computer nicht für die drahtlose Kommunikation ausgerüstet ist. (Und „Nein, dass konnte der Verkäufer vorher nicht ahnen als Sie den Vertrag abgeschlossen haben“, „einen kostenfreien Techniker kann ich ihnen leider nicht schicken“ und „leider kein Kündigungsgrund, steht so auch nicht in den AGB“.) Allerdings bin ich nicht Arbeitnehmer der Nummer 2 in Deutschland für Festnetz- und Mobiltelefonie, sondern Knecht eines Dienstleisters Imauftragvon.

Doch heute früh blieb die Hotline kalt, wir wurden alle mit Bussen zur einer tollen „Location“ gekarrt. Von professionellen Massenbespassern wurde uns dort vermittelt, wie absolut klasse der neue Markenauftritt ist, wie sensationell die Kunden diese Firma finden und wie auch alles noch besser werden soll. Nachdem einer der Wortführer mich und meine Kollegen mehrfach als Nerds und Freaks („im technischen Sinne, haha“) beschimpft hatte, wollte er uns weißmachen, wie wären die Generation Upload, die sein Arbeitgeber als Zielgruppe für noch kommende Umsätze entdeckt hat. Obwohl manche tatsächlich hinundwieder beitragen, wollen wir uns aber nicht als Teil einer Gemeinschaft definieren lassen. Er gab dann auch wirklich erst Ruhe, als wir lautstark darauf bestanden zur Generation Download zu gehören – bevorzugt kostenlos, illegal und von Quellen zweifelhafter ausländischer Herkunft.

Das wichtigste jedoch: Weder bin ich eine Marke, noch identfiziere ich mich mit einer Marke. „Brands“ waren mir schon immer völlig egal. Vielleicht wollte ich als Kind unbedingt Lego haben, anstatt mit alternativen Stecksystemen zu arbeiten. Mag sein. Aber schon seit vielen Jahren beschäftigen mich beim Einkauf: Funktion, Geschmack, Preis, Herkunft oder ökologisch vertretbare Herstellung. Es ist mir sehr wichtig, dass klargestellt zu wissen.

Kommentar eines Kollegen: Und was ist mit dem SC Freiburg? Dies, liebe Leser, dies ist keine Marke, sondern eine Herzenssache. Sollte sich dies jemals ändern, bitte ich freundlichst, mich zu erschiessen.

Die Trauer von Celine Dion

Posted in Alles drin by zirfeld on Juni 27, 2009

Der Online-Ableger des  seriöse Nachrichtenamgazins „Der Spiegel“ widmet dem Tod des Michael J. verständlicherweise etwas mehr Raum, als der Unterhöhlung grundlegender demokratischer Prinzipien durch die Legislative.

Jahrhundertquitsche Celine Dion sagt, sie hätte sich gefühlt wie beim Tod von JFK. Ein schneller Blick bei Wikipedia teilt mir mit, dass Frl. Dion knappe 5 Jahre nach dem Attentat von Dallas auf die Welt kam.

Jetzt frage ich mich natürlich: Reist La Dion durch die Zeiten oder wurde sie beim Film von Oliver Stone von ihren Gefühlen übermannt?

Pfingsten

Posted in 1 by zirfeld on Mai 31, 2009

Ich warte heute jetzt schon eine ganze Weile, das der Hlg. Geist auf mich hernieder kommen möge.

Passiert aber nichts.

Habe mich jetzt dazu entschlossen, den unheiligen Geist anzurufen, und entkorke den guten Williams Christ von Schladerer den ich von Weihnachten noch rumstehen habe.

Ich bin dann mal weg. Wohlsein.

W…

Sparkassendirektor

Posted in 1 by zirfeld on Mai 28, 2009

Gelesen hier: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch.

Köhler bleibt Bundespräsident. Eine Überraschung?

Eine Überraschung wäre, gelänge es Köhler im zweiten Durchgang, irgendetwas zu tun, was gegen die Abschaffung seines Amts spricht. Es fällt schwer zu glauben, wir fielen standrechtlich einem Kaiser oder gar Diktator anheim, wenn vorne kein Sparkassendirektor mehr festlich im Kreis schwurbelt. Die Deutschen streichen lieber anderen das Asylrecht aus der Verfassung als sich einen überbezahlten Gelegenheitsrhetoriker.

Schöne Texte II

Posted in Schöne Texte by zirfeld on Mai 28, 2009

>>Schau uns an
die ganze Nacht
Heut Nacht
Die Stadt schläft
nur wir sind wach
Heut Nacht
Du stehst an der Tür,
deine Stimme Sandpapier,
warum bleibst du nicht hier,
Heut Nacht ?

Wir sind still
und reden nicht viel
Heut Nacht
Die lust ist los ,
die Liebe groß
Heut Nacht
Diese Nacht gehört dir,
doch du blickst zur Tür
warum bist du nicht hier ?
Küss mich bevor du gehst<<

Splff : >>Heut‘ Nacht<<

Eigentlich selbstverständlich

Posted in 1 by zirfeld on Mai 8, 2009

Eigentlich selbstverständlich, aus diesem Munde für mich trotzdem überraschend:

Merckle: Ich habe mich über die Jahre immer öfter gefragt, wem er eigentlich was damit beweisen wollte, dass er immer noch eine Firma übernahm ohne erkennbares Ziel. Wenn ein Unternehmer und seine Unternehmen ihren Kern aus den Augen verlieren, die Identität, verlieren beide ihren Sinn.

SPIEGEL: So was klang für Ihren Vater sicher viel zu esoterisch.

Merckle: Wie sonst definiert sich eine Firma? Sie ist ein Kreislauf aus Entwicklung, Produktion und Verkauf eines Produkts. Firmenkonstruktionen und juristische Spitzfindigkeiten dürfen doch nicht die Inhalte überlagern. Für mich ist übrigens erstaunlich, wie viele Leute auch in Deutschland der Illusion anhängen: Wenn etwas groß ist, muss es auch gut sein. Eigentlich erschreckend, wie wenige das hinterfragen. Auch bei uns zu Hause wurde das einfach stillschweigend so gelebt.

Hier das ganze Interview mit Philipp Daniel Merckle, Sohn des Industriellen Adolf Merckle, der sich im Januar das Leben nahm (Spiegel Online).